
ErTeMes GmbH | Blog | Messtechnik & Testing
Wer auf der Suche nach messtechnischer Unterstützung ist, stößt früher oder später auf verschiedene Anbieter: Gerätehersteller, Softwareanbieter, Ingenieurbüros, Kalibrierlabore und viele mehr. Sie alle decken Teilbereiche der Messtechnik ab – aber keiner von ihnen bietet das, was ein messtechnisches Systemhaus bietet: die gesamte Messkette aus einer Hand.
Ein messtechnisches Systemhaus ist mehr als ein Lieferant von Messgeräten oder ein Anbieter von Einzeldienstleistungen. Es ist ein ganzheitlicher Partner, der alle Aspekte der Messtechnik in einem einzigen, integrierten Angebot vereint – von der Beratung und Planung über die Auswahl und Beschaffung der richtigen Komponenten bis hin zur Inbetriebnahme, dem Betrieb und der langfristigen Betreuung von Messsystemen.
Ein messtechnisches Systemhaus denkt in Systemen – nicht in Produkten. Es versteht die gesamte Messkette als zusammenhängendes Ganzes und stellt sicher, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind:
In der Praxis sieht messtechnische Unterstützung häufig so aus: Ein Unternehmen kauft Sensoren beim Gerätehersteller, beauftragt ein Ingenieurbüro mit der Elektroplanung, sucht sich einen Softwareanbieter für die Datenerfassung und schickt seine Messgeräte zur Kalibrierung in ein externes Labor. Das Ergebnis: viele verschiedene Ansprechpartner, unklare Verantwortlichkeiten und Schnittstellen, an denen Informationen verloren gehen.
Ein messtechnisches Systemhaus löst dieses Problem grundlegend. Es übernimmt die Gesamtverantwortung – und damit auch die Verantwortung für das Zusammenspiel aller Komponenten. Das bringt entscheidende Vorteile:
Ein entscheidendes Merkmal eines messtechnischen Systemhauses ist die Herstellerunabhängigkeit. Wer an einen bestimmten Hersteller gebunden ist, empfiehlt zwangsläufig dessen Produkte – unabhängig davon, ob sie für die konkrete Messaufgabe wirklich optimal geeignet sind.
Ein herstellerunabhängiges Systemhaus hingegen wählt aus dem gesamten Markt die Komponenten aus, die am besten zur jeweiligen Anforderung passen. Das bedeutet:
Ein messtechnisches Systemhaus ist immer dann die richtige Wahl, wenn Messtechnik eine zentrale Rolle im Unternehmen spielt – und wenn die eigenen internen Ressourcen und Kompetenzen nicht ausreichen, um alle Aspekte der Messkette professionell abzudecken. Konkret bedeutet das:
ErTeMes ist Ihr messtechnisches Systemhaus – herstellerunabhängig, branchenübergreifend und mit einem tiefen Verständnis für die gesamte Messkette. Wir vereinen alle messtechnischen Disziplinen unter einem Dach und begleiten unsere Kunden von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb ihrer Messsysteme.
Unser Team aus erfahrenen Messspezialisten, Elektroingenieuren und Softwareexperten arbeitet interdisziplinär – denn moderne Messtechnik kennt keine Grenzen zwischen den Fachgebieten. Was uns antreibt, ist ein einfaches Ziel: Messergebnisse, auf die Sie sich verlassen können.
Die Messkette ist ein komplexes System aus vielen Komponenten, Disziplinen und Anforderungen. Ein messtechnisches Systemhaus macht diese Komplexität beherrschbar – durch Systemdenken, Herstellerunabhängigkeit und ganzheitliche Verantwortung. Das Ergebnis: zuverlässige Messungen, effiziente Prozesse und ein Partner, der das große Ganze im Blick behält.
Denn am Ende zählt nicht die Anzahl der Lieferanten – sondern die Qualität des Ergebnisses.
Sie suchen einen messtechnischen Partner, der das große Ganze im Blick behält? Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen, wie ErTeMes als messtechnisches Systemhaus Ihr Unternehmen voranbringen kann.

ErTeMes GmbH | Blog | Elektrotechnik & Planung
Eine neue Maschine wird angeschafft, ein Prüfstand aufgebaut oder eine Produktionsanlage erweitert – und mittendrin steht die Frage, die oft unterschätzt wird: Wer plant die Elektrotechnik? Die Elektroplanung gilt in vielen Unternehmen als lästige Pflichtaufgabe, die irgendwie nebenbei erledigt wird. Dabei ist sie einer der kritischsten Erfolgsfaktoren für jedes technische Projekt.
Elektroplanung bezeichnet die strukturierte und normgerechte Planung aller elektrotechnischen Komponenten, Schaltungen und Systeme einer Anlage oder eines Projekts. Sie bildet die Brücke zwischen der technischen Idee und der sicheren, funktionierenden Umsetzung. Eine vollständige Elektroplanung umfasst typischerweise:
Fehler in der Elektroplanung fallen selten sofort auf – sie zeigen sich oft erst bei der Inbetriebnahme oder im laufenden Betrieb. Und dann ist das Beheben dieser Fehler um ein Vielfaches teurer als eine sorgfältige Planung im Vorfeld. Die häufigsten Folgen mangelhafter Elektroplanung sind:
Ein zentraler Aspekt jeder professionellen Elektroplanung ist die Einhaltung geltender Normen und Richtlinien. In Deutschland und Europa sind das unter anderem die DIN VDE-Normenreihen, die Maschinenrichtlinie sowie je nach Anwendungsfall spezifische Normen wie die IEC 60079 für ATEX-Bereiche oder die IEC 61508 für funktionale Sicherheit (SIL).
Normkonformität ist dabei kein bürokratisches Hindernis – sie ist der Nachweis, dass eine Anlage sicher, zuverlässig und nach dem Stand der Technik gebaut wurde. Und sie schützt im Schadensfall vor rechtlichen und finanziellen Konsequenzen.
Elektroplanung und EMSR-Technik gehen in modernen Anlagen Hand in Hand. Während die Elektroplanung die Versorgung, Absicherung und Verteilung elektrischer Energie sicherstellt, kümmert sich die EMSR-Technik um die Mess-, Steuer- und Regelungsfunktionen. Beide Disziplinen müssen von Anfang an gemeinsam gedacht werden – denn Fehler an der Schnittstelle zwischen beiden Bereichen sind besonders schwer zu finden und zu beheben.
Eine integrierte Planung, die beide Aspekte von Anfang an berücksichtigt, spart Zeit, vermeidet Doppelarbeit und führt zu einem konsistenten und zuverlässigen Gesamtsystem.
Eine besondere Stärke professioneller Elektroplanung liegt in der nahtlosen Übergabe von der Planungsphase zur Umsetzung. Ein gut erstellter Schaltplan ist die Grundlage für einen präzise aufgebauten Schaltschrank – und damit für eine reibungslose Inbetriebnahme. Wer Planung und Umsetzung aus einer Hand erhält, profitiert von:
Bei ErTeMes verstehen wir Elektroplanung als ganzheitliche Aufgabe – nicht als isolierten Planungsschritt, sondern als integralen Bestandteil eines erfolgreichen Projekts. Wir begleiten unsere Kunden von der ersten Bedarfsanalyse über die normgerechte Schaltplanerstellung bis hin zum fertigen Schaltschrank.
Dabei berücksichtigen wir stets die spezifischen Anforderungen unserer Kunden – ob klassische Industrieanlage, sicherheitskritische Applikation mit SIL-Anforderungen oder explosionsgefährdeter Bereich mit ATEX-Zertifizierung. Unser erfahrenes Team liefert Ergebnisse, die sicher, normkonform und langfristig zuverlässig sind.
In der Elektrotechnik gilt wie in kaum einem anderen Bereich: Was in der Planung versäumt wird, rächt sich in der Umsetzung. Eine professionelle, normgerechte und vorausschauende Elektroplanung ist keine Kostenstelle – sie ist eine Investition in die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.
Denn eine Anlage ist nur so gut wie ihre Planung.
Sie benötigen Unterstützung bei der Elektroplanung Ihres nächsten Projekts – von der Vorplanung bis zum fertigen Schaltschrank? Sprechen Sie uns an – wir entwickeln gemeinsam die optimale Lösung für Ihre Anforderungen.

ErTeMes GmbH | Blog | Messtechnik & Testing
Ob in der Automobilindustrie, der Energietechnik oder dem Maschinenbau – überall dort, wo technische Prozesse überwacht, optimiert und dokumentiert werden müssen, stehen Messsysteme im Mittelpunkt. Sie sind das Rückgrat jeder modernen Messtechnik. Und doch werden sie in ihrer Komplexität häufig unterschätzt.
Ein Messsystem ist weit mehr als ein einzelnes Messgerät. Es bezeichnet das Zusammenspiel aller Komponenten, die an einer Messung beteiligt sind – von der Sensorik über die Signalverarbeitung und Datenerfassung bis hin zur Auswertung und Visualisierung der Messergebnisse. Ein Messsystem umfasst dabei typischerweise:
Erst das Zusammenspiel aller dieser Komponenten ergibt ein funktionierendes und zuverlässiges Messsystem.
Ein häufiger Fehler in der Praxis: Einzelne Komponenten werden isoliert betrachtet und optimiert – ohne das Gesamtsystem im Blick zu behalten. Dabei gilt in der Messtechnik eine einfache Regel: Ein Messsystem ist immer nur so gut wie sein schwächstes Glied.
Ein hochpräziser Sensor nützt wenig, wenn die Signalkonditionierung Rauschen einbringt. Eine leistungsstarke Mess-Software entfaltet ihr Potenzial nicht, wenn die Datenerfassung lückenhaft ist. Und selbst das beste Messsystem liefert keine verwertbaren Ergebnisse, wenn es nicht auf die spezifische Messaufgabe abgestimmt ist.
Die Systembetrachtung – also die ganzheitliche Analyse und Auslegung aller Komponenten im Zusammenspiel – ist daher der entscheidende Erfolgsfaktor für zuverlässige Messungen.
In der Praxis begegnen uns immer wieder dieselben Herausforderungen, wenn Unternehmen ihre Messsysteme aufbauen oder optimieren möchten:
Ein zuverlässiges Messsystem entsteht nicht durch den Kauf einzelner Komponenten – es ist das Ergebnis einer strukturierten Planung und sorgfältigen Umsetzung. Dabei empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Bei ErTeMes begleiten wir unsere Kunden durch den gesamten Lebenszyklus ihrer Messsysteme – von der ersten Anforderungsanalyse bis zum laufenden Betrieb. Dabei profitieren Sie von unserem herstellerunabhängigen Ansatz: Wir empfehlen immer die Lösung, die am besten zu Ihrer Messaufgabe passt – nicht die, die gerade verfügbar oder am einfachsten zu beschaffen ist.
Unser Team verfügt über umfassendes Know-How in der Auslegung, dem Aufbau und der Optimierung von Messsystemen – branchenübergreifend und mit einem tiefen Verständnis für die Physik hinter den Messungen.
Wer in zuverlässige Messsysteme investiert, investiert in die Qualität seiner Entscheidungen – und damit in den langfristigen Erfolg seines Unternehmens. Die ganzheitliche Betrachtung aller Systemkomponenten, eine sorgfältige Planung und eine normgerechte Umsetzung sind dabei keine Kür, sondern Pflicht.
Denn am Ende zählt nicht das Messgerät – sondern das Ergebnis.
Sie möchten ein Messsystem aufbauen, optimieren oder einfach wissen, ob Ihr bestehendes System das Potenzial Ihrer Messaufgabe voll ausschöpft? Sprechen Sie uns an – wir analysieren Ihre Situation und entwickeln gemeinsam die optimale Lösung.

ErTeMes GmbH | Blog | Messtechnik & Testing
In der modernen Industrie wird viel über Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz gesprochen. Doch eines bleibt dabei oft im Hintergrund – obwohl es die Grundlage für all diese Entwicklungen bildet: präzises Messen. Und hinter jedem präzisen Messergebnis steckt ein Messpezialist.
Ein Messpezialist ist weit mehr als jemand, der ein Messgerät bedient. Er oder sie versteht die gesamte Messkette – von der Auswahl des richtigen Sensors über die Signalverarbeitung und Datenerfassung bis hin zur statistisch korrekten Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Ein Messpezialist weiß, wo Fehler entstehen können, wie Messunsicherheiten berechnet werden und welche Normen und Standards einzuhalten sind.
Kurz gesagt: Ein Messpezialist stellt sicher, dass das, was gemessen wird, auch wirklich das ist, was gemeint ist – und dass das Ergebnis belastbar, reproduzierbar und normgerecht ist.
Ein häufiger Irrtum in vielen Unternehmen: Messen wird als selbstverständliche Nebentätigkeit betrachtet. Man kauft ein Messgerät, schließt es an – und fertig. Doch so einfach ist es nicht. Jede Messaufgabe bringt eigene Herausforderungen mit sich:
Diese Fragen klingen technisch – und das sind sie auch. Genau deshalb braucht es Spezialisten, die sie beantworten können.
In der Praxis zeigt sich der Wert eines Messspezialisten oft erst dann, wenn etwas nicht stimmt. Wenn Testergebnisse inkonsistent sind. Wenn Produkte die Qualitätsprüfung nicht bestehen, obwohl alle Parameter eingehalten wurden. Wenn Messergebnisse von externer Seite angezweifelt werden.
In solchen Momenten ist es entscheidend, jemanden an der Seite zu haben, der die Messkette von Grund auf analysieren, Fehlerquellen identifizieren und systematisch ausschließen kann. Das spart nicht nur Zeit – es schützt auch vor kostspieligen Fehlentscheidungen.
Messspezialisten als externe Ressource – eine smarte Lösung
Nicht jedes Unternehmen kann oder möchte Messspezialisten dauerhaft intern beschäftigen. Das ist auch nicht notwendig. Die externe Beauftragung von Messspezialisten bietet viele Vorteile:
Bei ErTeMes sind Messspezialisten das Herzstück unserer Arbeit. Unser Team vereint fundiertes messtechnisches Know-How mit jahrelanger Erfahrung aus verschiedensten technischen Branchen – von der Automobilindustrie über den Maschinenbau bis hin zur Energie- und Verfahrenstechnik.
Wir unterstützen unsere Kunden in allen Phasen eines Messprojekts: bei der Planung und Konzeption, der Auswahl der richtigen Messtechnik, der Durchführung von Testmesskampagnen, der Auswertung und Analyse von Messdaten sowie der normgerechten Dokumentation und Berichterstellung.
Unser Anspruch ist dabei immer derselbe: Messergebnisse, auf die Sie sich verlassen können.
In einer Welt, in der Entscheidungen zunehmend datengetrieben getroffen werden, ist die Qualität der zugrundeliegenden Messdaten wichtiger denn je. Unzuverlässige Messungen führen zu falschen Schlüssen – mit weitreichenden Konsequenzen für Produktqualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Investieren Sie in die richtige Messkompetenz. Denn am Ende ist jede Entscheidung nur so gut wie die Daten, auf denen sie basiert.
Sie haben Fragen rund um das Thema Messtechnik oder möchten mehr über unsere Leistungen erfahren? Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf das Gespräch.

Ob in der Meteorologie, der Windenergiebranche oder bei sicherheitskritischen Anwendungen im Bauwesen: Die präzise Messung der Windgeschwindigkeit spielt in zahlreichen Bereichen eine zentrale Rolle. Moderne Messverfahren liefern heute nicht nur zuverlässige Momentanwerte, sondern auch detaillierte Profile über Zeit und Höhe hinweg.
In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen fundierten Überblick über gängige Messgeräte und Verfahren zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit –mit besonderem Fokus auf bodennahe Messungen.
Windgeschwindigkeit ist weit mehr als nur eine meteorologische Kenngröße. Sie beeinflusst die Sicherheit, Effizienz und Funktionalität zahlreicher Systeme. Die Art und Weise, wie Winddaten erfasst und ausgewertet werden, entscheidet in vielen Fällen über die Einhaltung von Normen, den wirtschaftlichen Betrieb technischer Anlagen oder sogar über Menschenleben.
Windenergiebranche: Die Leistungskennlinie von Windenergieanlagen hängt entscheidend von der lokalen Windcharakteristik ab. Ohne präzise Winddaten ist weder ein realistisches Ertragsgutachten noch eine normkonforme Leistungsprüfung (nach IEC 61400-12-1) möglich.
Bauwesen & Kranbetrieb: Mobile Funk-Anemometer liefern sicherheitsrelevante Echtzeitdaten für den Einsatz von Kränen und hochgelegenen Arbeitsplätzen. Bereits mittlere Windgeschwindigkeiten können kritische Risiken darstellen.
Umweltmonitoring & Landwirtschaft: In der Agrarwirtschaft dienen Windmessungen zur Planung von Spritzanwendungen oder Frostschutzberegnungen. In Umweltstudien sind sie Bestandteil von Emissions-oder Ausbreitungsmodellen.
Veranstaltungen & Sport: Bei Segelregatten, Drachenflieger-Events, Skisprungwettbewerben oder Drohnenflügen ist Wind ein entscheidender Steuerungsfaktor. Auch Flugplätze und Helikopterlandeplätze setzen auf kontinuierliche Windmessung.
Forschung & Lehre: In Strömungslaboren, an Universitäten oder in Windkanälen kommen hochsensible Anemometer wie Heißdraht-oder Laser-Doppler-Systeme zum Einsatz, um kleinste Luftbewegungen sichtbar zumachen.
Um Windgeschwindigkeit richtig zu erfassen und zu interpretieren, ist ein grundlegendes Verständnis der physikalischen Parameter und deren Einheiten unerlässlich. Neben der direkten Geschwindigkeit spielen auch Windrichtung, Böigkeit und zeitliche Mittelwerte eine wichtige Rolle für die Aussagekraft der Messung.
Die Windgeschwindigkeit wird je nach Anwendungsbereich in unterschiedlichen Einheiten angegeben:
Zur schnellen Umrechnung: 1 m/s ≈ 3,6km/h ≈ 1,94 kn
Durch die Vielzahl möglicher Einheiten ist es wichtig, die jeweilige Messwertangabe eindeutig zu kennzeichnen, insbesondere bei der Weiterverarbeitung von Winddaten in automatisierten Systemen.
Die WMO (World Meteorological Organization) empfiehlt für meteorologische Referenzmessungen:
Für Windenergieanlagen ist die IEC-Norm 61400-12-1 (2022) maßgeblich. Sie definiert:
Wer normgerecht messen möchte – ob für Genehmigungsverfahren, Wissenschaft oder Industrie – sollte die jeweilige Anwendung mit der passenden Norm in Einklang bringen. Die ErTeMes GmbH bietet hierzu auch Schulungen und messtechnische Beratung an.
Zur Messung der Windgeschwindigkeit stehen zahlreiche Sensortypen zur Verfügung: Von robusten mechanischen Anemometern bis hin zu hochpräzisen, digitalen Systemen für den stationären oder mobilen Einsatz. Die Wahl des richtigen Geräts hängt vom Anwendungsbereich, dem Messumfeld und den Anforderungen an Genauigkeit, Wartung und Datenerfassung ab.
DieseGeräte funktionieren wie eine Windmühle. Der kleine Propeller wird durch den Luftstrom in Bewegung versetzt. Häufig sind sie als Handgeräte mit digitaler Anzeige im Einsatz – besonders geeignet für die Messung der Windgeschwindigkeit am Boden.
Typische Eigenschaften sind:
Sie eignen sich ideal für Vor-Ort-Messungen bei Installationen, in der Landwirtschaft oder beim Umweltmonitoring – überalldort, wo Mobilität gefragt ist. Als Nachteile ist die große Abhängigkeit von der Windrichtung zu sehen. Dieser kann bei stationären Anwendungen in Verbindung mit einer Windfahne ausgeglichen werden.
Statt beweglicher Teile arbeiten diese Geräte mit der Laufzeitmessung von Schallimpulsen zwischen mehreren Sensorarmen. Der Wind beeinflusst die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale und daraus wird die Windgeschwindigkeit in mehreren Richtungen berechnet.
Vorteile:
Diese Geräte sind die erste Wahl für präzise Dauerüberwachung und kommen so etwa in Forschung, Windparks oder bei hochauflösenden Standortanalysen zum Einsatz. Die handelsüblichen Geräte gehen jedoch von einer ebenen Strömung aus.
Diese Systeme sind für Spezialanwendungen gedacht und im Feldbetrieb eher selten. Eine gute Option könnte die Mehrlochsonde bei der besseren Ausrichtung von Windkraftanlagen darstellen, umso den Wirkungsgrad signifikant zu erhöhen.

Für vertikale Windprofile oder Messungen in größeren Höhen kommen berührungslose Verfahren zum Einsatz:
Beide Systeme erfordern eine komplexe Datenverarbeitung, sind jedoch sehr leistungsfähig für professionelle Anforderungen. Sie liefern außerdem eine umfassende Datenbasis um Strömungen sehr anschaulich zu visualisieren.
Nicht jedes Messgerät eignet sich gleichermaßen für jede Anwendung.
Verschiedene Anemometer decken unterschiedliche Messbereiche ab.
Für Standortvergleiche oder kurzfristige Kontrollen reicht oft ein einfacher Sensor. Für normgerechte Messungen ist ein hochwertiges Gerät mit dokumentierter Kalibrierung Pflicht.
Gerade bei Dauereinsätzen in abgelegenen Regionen zahlt sich ein wartungsarmes System langfristig aus.
Insbesondere bei Außeneinsätzen im Winter oder in Industrieumgebungen muss das Gerät gegen äußere Einflüsse gewappnet sein:
Für extreme Bedingungen (z. B. Offshore oder Gebirge) ist zudem ein korrosionsbeständiges Gehäusematerial entscheidend.
Je nach Einsatzzweck müssen die Messdaten lokal gespeichert oder direkt weiterverarbeitet werden:
Hier entscheidet sich, ob das Messgerät als einfache Stand-alone-Lösung oder als Bestandteil eines umfassenden Monitoring-Netzwerks genutzt wird.
Wer Windgeschwindigkeit am Boden messen möchte, hat es mit besonderen Herausforderungen zu tun: Hindernisse, Turbulenzen, thermische Einflüsse oder Mikroklimaeffekte können das Messergebnis erheblich verzerren. Um trotzdem verlässliche Daten zu erhalten, kommt es auf eine durchdachte Vorgehensweise vom Standort über die Sensorwahl bis zur Datenerfassung an.
Bei temporären Einsätzen, wie bei Baustellen oder Veranstaltungen, bieten kompakte Handgeräte mit Teleskopstativen oder Magnethalterungen eine flexible Lösung.
Zudem unterstützt die ErTeMes seine Kunden dabei, ein "Messunsicherheits-Budget" zu erstellen, das alle relevanten Einflüsse berücksichtigt und dokumentiert.
Die bloße Messung der Windgeschwindigkeit reicht in vielen Anwendungen nicht aus. Erst durch eine präzise Datenerfassung, zeitlich korrekte Synchronisation, Erfassung weiterer Messgrößen und eine zielgerichtete Auswertung wird aus dem Messwert ein belastbarer Informationsbaustein.
Je nach Komplexität und Einsatzszenario können unterschiedliche Messgeräte und Datenlogger zum Einsatz kommen:
Besonders praktisch: Die Geräte lassen sich mit Schalen-, Ultraschall- oder Flügelrad-Anemometern koppeln und liefern so eine lückenlose Datenerfassung auch bei wechselnden Bedingungen.
Zur Darstellung und Überwachung der Winddaten bietet ErTeMes leistungsstarke, anwendungsbezogene und kundenorientierte Software (HawkEye, LabView basierte Lösungen) an:
Gerade bei Langzeittests oder sicherheitsrelevanten Anwendungen bietet die Kombination aus Hardware und Software eine professionelle Gesamtlösung.
Sie haben Fragen zur Messung für Ihren spezifischen Anwendungsfall oder wollen anderweitig unterstützt werden?
Jetzt Kontakt aufnehmen und beraten lassen!
Für bodennahe Messungen sind kompakte Flügelrad- oder Ultraschall-Anemometer besonders geeignet. Handgeräte mit Display oder Datenlogger ermöglichen präzise Vor-Ort-Messungen in 1–2 m Höhe. Wichtig sind robuste Bauweise und eine ausreichende Auflösung ab ca. 0,2 m/s.
Die Standardeinheit ist Meter pro Sekunde (m/s). Je nach Anwendung kommen auch Kilometer pro Stunde (km/h), Knoten (kn) oder die qualitative Beaufort-Skala zum Einsatz.
Für normgerechte Messungen: 10 m über Boden (WMO).
Für spezifische Anwendungen wie Baustellen, Landwirtschaft oder Arbeitsschutz sind bodennahe Höhen von 1,5–2 m üblich.
Windmessungen können durch Hindernisse, Turbulenzen, Vereisung oder fehlerhafte Ausrichtung verfälscht werden. Wichtig sind ein freier Standort, regelmäßige Wartung und – wenn nötig – beheizte Sensoren.
Für präzise und normgerechte Ergebnisse sollte ein Anemometer alle 1–2 Jahre kalibriert werden. Es empfiehlt sich eine rückführbare Kalibrierung nach ISO 17025.

Wasserstoff ist ein zentraler Energieträger der Zukunft – jedoch stellen seine physikalischen Eigenschaften wie hohe Diffusion, geringe Dichte und Explosionsgefahr große Anforderungen an die Messtechnik. Für sichere und effiziente Anwendungen sind präzise Messungen von Druck, Temperatur, Durchfluss und Reinheit unerlässlich. Dabei kommen spezielle Sensoren, ATEX-konforme Geräte und digitale Auswertungssysteme zum Einsatz. Normen wie ISO 14687 oder DIN EN 60079 sichern die Qualität. Durch geeignete Kalibrierung, Redundanz und smarte Datenanalyse lassen sich Prozesse optimieren und Sicherheitsrisiken minimieren.
Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie an weiteren Informationen zu den behandelten Themen interessiert sind.
Messtechnik für Wasserstoff - Vogel Akademie


Wir haben seit Beginn unserer Geschäftsaufnahme prozessual gearbeitet und ein QMS aufgebaut.
Behaupten kann man natürlich viel, weshalb wir uns entschlossen haben dies mit einer ISO 9001 Zertifizierung für unser Qualitätsmanagement zu belegen. Im September wurde die Qualität unserer Prozesse in den Geltungsbereichen "Beratung und Unterstützung im Bereich Test- und #Messtechnik, Vertrieb von Messtechnik, Entwicklung von Software und Messtechnik" von einem unabhängigen Auditor geprüft.
Nun halten wir auch stolz das entpsrechende Zertifikat in den Händen. Vielen Dank an alle die uns dabei unterstützt haben, vor allem an unseren Mitgesellschafter Kevin Dwinger, der neben seinen anderen beruflichen und privaten Verpflichtungen als unser QMB viel Wissen und Arbeit eingebracht hat. Dank auch an unseren Gesellschafter und Geschäftspartner HGL Dynamics, dessen QMS uns als Inspiration diente.

Kleine Gasturbinen haben neue Horizonte für Innovation und Fortschritt eröffnet. Angesichts ihres breiten Anwendungsspektrums wird vielerorts versucht, ihre Leistung und ihren Wirkungsgrad weiter zu verbessern. Dafür sind messtechnische Untersuchungen an diesen Maschinen unerlässlich, bringen jedoch aufgrund der Größe des zu untersuchenden Objekts verschiedene Herausforderungen mit sich.
Bei der messtechnischen Untersuchung von kleinen Gasturbinen beziehungsweise von kleinen Turbomaschinen müssen verschiedene Einflüsse berücksichtigt werden wie z.B. die eigentliche Messunsicherheit sowie der Einfluss der Gestaltung der Messtechnik auf das Messergebnis. Das Whitepaper betrachtet an einem Beispiel wesentliche Faktoren und zeigt darüber hinaus eine Alternative auf: die Skalierung.
Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Anregungen oder Fragen zu den angeschnittenen Themen haben oder generell Unterstützung im Bereich des Test- und Messwesens suchen.
Bildmaterial freundlicherweise zur Verfügung gestellt von AeroDesignWorks GmbH

Damit Sie Ihre Zeit für andere wichtige Themen nutzen können, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Aufgaben rund um das Test- und Messwesen so einfach wie möglich zu gestalten.
Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum an Leistungen, die Sie bei Ihren Test- und Messaufgaben unterstützen.
Vom Testkonzept bis zur Datenauswertung, von der Ressourcenplanung bis zur -bereitstellung, vom technischen Support bis zur Schulung Ihrer Mitarbeitenden – bei uns profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Versuchsplanung und -durchführung und von unserem erprobten Knowhow rund um die Methodik des Messens und Testens.

Eventuell ist auch die Schulung, die wir zu diesem Themenbereich anbieten, für Sie von Interesse: Schulung: Grundlagen der Strömungslehre, Aerodynamik & mehr - ERTEMES
Die Aerodynamik und Strömungslehre beschäftigt sich mit der Bewegung von Gasen, insbesondere Luft, um Körper herum. In der Luft- und Raumfahrtindustrie spielt die Aerodynamik eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Flugzeugen, Raketen und Satelliten. Aber auch im Alltag begegnen uns Phänomene der Strömungslehre, wie zum Beispiel die Wirbelbildung hinter einem LKW. In diesem Blogbeitrag werden die Grundlagen der Aerodynamik und Strömungslehre erläutert.
Strömung ist die Bewegung eines Mediums (z.B. Luft oder Wasser) um ein Objekt herum. Die Strömung kann unterschiedliche Geschwindigkeiten und Richtungen haben. Sie kann laminar, also geordnet und gleichmäßig, oder turbulent, also unregelmäßig und chaotisch, sein.
In der Aerodynamik ist die Strömung um ein Objekt herum von besonderer Bedeutung. Sie kann Einfluss auf die aerodynamischen Kräfte haben, die auf das Objekt wirken. Diese Kräfte können Auftrieb, Widerstand und Seitenkräfte sein.
Auftrieb entsteht durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Luftströmung über und unter einem Tragflügel. Die Luftströmung über dem Tragflügel muss eine längere Strecke zurücklegen als die Luftströmung darunter. Dadurch entsteht eine unterschiedliche Druckverteilung auf dem Tragflügel. Der Luftdruck auf der Unterseite des Tragflügels ist höher als auf der Oberseite, wodurch das Flugzeug nach oben gedrückt wird.
Widerstand entsteht durch die Reibung der Luft an der Oberfläche eines Objekts und durch die Verwirbelungen hinter dem Objekt. Je schneller die Strömungsgeschwindigkeit ist, desto größer ist auch der Widerstand. Daher ist eine möglichst strömungsgünstige Formgebung von entscheidender Bedeutung, um den Widerstand zu minimieren.
Die Aerodynamik und Strömungslehre sind wichtige Grundlagen für die Luft- und Raumfahrtindustrie, aber auch für den Alltag. Die Kenntnis der aerodynamischen Kräfte und der Strömungsphänomene ermöglicht es, effizientere und sicherere Flugzeuge und andere Fahrzeuge zu entwickeln. Die Auftriebs- und Widerstandskräfte sind auch bei der Konstruktion von Gebäuden und Brücken von Bedeutung. Die Strömungslehre ist somit ein unverzichtbares Feld der Physik und Ingenieurwissenschaften.

Messtechnikschulungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung und Weiterbildung von Ingenieuren und Technikern in verschiedenen Branchen. In diesem Blogbeitrag werden wir uns näher mit diesem Thema auseinandersetzen und die Vorteile von Schulungen in diesem Bereich erläutern.
Die Technik im Bereich der Messtechnik entwickelt sich ständig weiter. Es ist daher unerlässlich, dass Mitarbeiter, die in diesem Bereich tätig sind, über die neuesten Entwicklungen und Technologien informiert werden. Messtechnikschulungen bieten eine hervorragende Möglichkeit, das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter auf den neuesten Stand zu bringen und somit die Produktivität und Effizienz in ihrem Arbeitsbereich zu steigern.
In einer Messtechnikschulung lernen die Teilnehmer die Grundlagen der Messtechnik sowie die verschiedenen Arten von Messgeräten und ihre Anwendungen kennen. Sie lernen auch, wie man Messungen durchführt, Daten sammelt und analysiert. Darüber hinaus werden in Schulungen auch spezielle Anwendungen und Technologien behandelt, die für bestimmte Branchen relevant sind.
Messtechnikschulungen sind unerlässlich für Mitarbeiter, die in diesem Bereich tätig sind. Sie bieten eine hervorragende Gelegenheit, das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter auf den neuesten Stand zu bringen. Durch Schulungen können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter mit den neuesten Entwicklungen und Technologien vertraut sind, was wiederum die Produktivität und Effizienz in ihrem Arbeitsbereich steigert. Wenn Sie in der Messtechnik tätig sind oder Ihre Mitarbeiter entsprechend schulen möchten, sollten Sie sich über die Schulungsmöglichkeiten in Ihrer Region informieren.

Das Mess- und Prüfmittelmanagement ist ein entscheidender Bestandteil der Qualitätssicherung in Unternehmen. Es befasst sich mit der Verwaltung und Überwachung von Mess- und Prüfmitteln, die zur Prüfung von Produkten und Prozessen eingesetzt werden.
Eine genaue und zuverlässige Messung ist entscheidend für die Qualitätssicherung von Produkten und Prozessen. Mess- und Prüfmittel müssen daher regelmäßig kalibriert und überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt und zuverlässig arbeiten. Das Mess- und Prüfmittelmanagement stellt sicher, dass diese Überprüfungen regelmäßig durchgeführt werden und dass die Mess- und Prüfmittel entsprechend gewartet und kalibriert werden.
Das Mess- und Prüfmittelmanagement umfasst eine Vielzahl von Aufgaben, unter anderem:
Eine effektive Mess- und Prüfmittelverwaltung bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, darunter:
Das Mess- und Prüfmittelmanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in Unternehmen. Eine effektive Verwaltung und Überwachung von Mess- und Prüfmitteln ist unerlässlich, um eine hohe Produktqualität sicherzustellen und Kosten zu sparen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie ein effektives Mess- und Prüfmittelmanagement-System implementieren und regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass es den Bedürfnissen des Unternehmens entspricht.

In der Welt der Messungen gibt es immer eine gewisse Unsicherheit. Auch wenn wir denken, dass wir ein bestimmtes Ergebnis genau gemessen haben, kann es trotzdem Abweichungen geben. Diese Abweichungen werden als Messunsicherheit bezeichnet und sind ein wichtiger Faktor bei allen Messungen.
Messunsicherheit ist der Bereich, in dem das wahre Ergebnis einer Messung mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit zu finden ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass Messungen nie vollständig genau sind. Es gibt immer eine gewisse Unsicherheit aufgrund von Faktoren wie Messfehlern, Messgeräteabweichungen und Umgebungsbedingungen.
Die Kenntnis der Messunsicherheit ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse einer Messung zuverlässig und aussagekräftig sind. Wenn die Messunsicherheit nicht berücksichtigt wird, können falsche Schlussfolgerungen gezogen werden und Entscheidungen auf falschen Grundlagen getroffen werden. Messunsicherheit ist besonders wichtig in Bereichen wie der Wissenschaft, der Medizin und der Technik, wo Messungen oft die Grundlage für Entscheidungen bilden.FazitMessunsicherheit ist ein wichtiger Faktor bei allen Messungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass Messungen nie vollständig genau sind und dass es immer eine gewisse Unsicherheit gibt. Die Kenntnis der Messunsicherheit ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse einer Messung zuverlässig und aussagekräftig sind. Wenn die Messunsicherheit nicht berücksichtigt wird, können falsche Schlussfolgerungen gezogen werden und Entscheidungen auf falschen Grundlagen getroffen werden.
Messunsicherheit ist ein wichtiger Faktor bei allen Messungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass Messungen nie vollständig genau sind und dass es immer eine gewisse Unsicherheit gibt. Die Kenntnis der Messunsicherheit ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse einer Messung zuverlässig und aussagekräftig sind. Wenn die Messunsicherheit nicht berücksichtigt wird, können falsche Schlussfolgerungen gezogen werden und Entscheidungen auf falschen Grundlagen getroffen werden.

Keine Sorge, an unserer Qualität und unserem Service ändert sich nichts. Wir bleiben weiterhin Ihr kompetenter Partner für Messtechnik und Testanliegen. Wir bieten Ihnen nach wie vor innovative Lösungen für Ihre Anforderungen in den Bereichen Industrie, Forschung und Entwicklung. Wir sind stolz auf unsere langjährige Erfahrung und unser Know-how in diesem Bereich.
Die Umwandlung in eine GmbH bringt uns aber auch einige Vorteile, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Zum einen können wir unsere Geschäftsprozesse vereinfachen und flexibler gestalten. Zum anderen können wir unsere Haftung begrenzen und unser Eigenkapital stärken. Das gibt uns mehr Spielraum für Investitionen und Innovationen. Außerdem können wir unsere Mitarbeiter besser einbinden und motivieren.
Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen und bedanken uns für Ihr Vertrauen in ERTEMES. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir sind gerne für Sie da.

Das folgende Video zeigt, wie sich punktuelle Daten aufbereiten lassen, um sich einen besseren Überblick über Vorgänge zu verschaffen. Ebenfalls ist es ein Beispiel für eine Brücke zwischen Messung und Simulation.
Druck- und Temperaturverteilung hinter einem Fan bei Drehzahlverzögerung
Dieser kurze Film zeigt die Druck- und Temperaturverteilung hinter einem Triebwerksgebläse (Fan) bei der Drehzahlverringerung. Rechts unten im Video ist der Versuchsaufbau mit allen relevanten Messpositionen zu sehen. Der Massenstrom oder die Einlassstromfunktion (IFF) wurde mit einer Venturi-Düse gemessen, während die Rotordrehzahl (N) an der Welle gemessen wurde. Das Ventil für den Mantelstrom und das Ventil für den Kernstrom wurden während des Manövers auf einer konstanten Einstellung gehalten. Der Totaldruck p_t und die Totaltemperatur T_t wurden mit Kielschen-Sonden gemessen. Im Mantelstrom wurde mit acht Messrechen mit jeweils 13 Messstellen gemessen, die gleichmäßig radial und in Umfangsrichtung verteilt sind. Im Kernstrom sind es sieben Messrechen mit jeweils acht Messstellen in radialer und umfangsmäßiger Verteilung.
Links unten im Video sind die relative Rotordrehzahl (N_rel) und die relative Einlassströmungsfunktion als Referenz dargestellt. Die Druckverteilung ist oben links dargestellt, während die Temperaturverteilung oben rechts aufgetragen ist. Alle Parameter sind auf ihren Wert im Auslegungspunkt (DP) bezogen.
Offensichtlich zeigt eine Drucksonde auf der 135°-Position zum Außenradius hin eine abweichende Messung, da der Druck immer deutlich niedriger ist als bei allen anderen Sonden, was bei einem rotationssymmetrischen Aufbau nicht plausibel ist.
Während der Verzögerung, insbesondere zwischen N_rel=1,05 und N_rel=0,9, ist zu beobachten, wie sich der Ort des maximalen Totaldruckes und der maximalen Totaltemperatur von der äußeren zur inneren radialen Position verschiebt. Unterhalb einer relativen Drehzahl von N_rel=0,8 ist die Verteilung weitestgehend homogen.
Die Versuchsdaten wurden von der AneCom AeroTest GmbH zur Verfügung gestellt und von der ErTeMes GmbH verarbeitet und visualisiert.

Die Welt der Mess(un)sicherheit Beobachtbare Messunsicherheit und Gesamtunsicherheit

Wir freuen uns, dass wir HGL als einen festen Partner gewinnen und von unserem Konzept überzeugen konnten. Aus dieser Synergie können wir Ihnen folgende Dienstleistungen anbieten:
Daraus ergeben sich Vorteile für Sie:

Jede Messung beginnt mit einem Sensor. Er ist das erste Glied in der Messkette – und damit der entscheidende Faktor für die Qualität aller nachfolgenden Daten, Auswertungen und Entscheidungen. Ein falsch ausgewählter, fehlerhaft installierter oder unzureichend kalibrierter Sensor verfälscht jedes Ergebnis – unabhängig davon, wie hochwertig der Rest der Messkette ist. Wer bei der Sensorik spart oder auf das falsche Gerät setzt, zahlt am Ende immer drauf.
ErTeMes unterstützt Sie bei der Auswahl, Integration, Kalibrierung und Betreuung Ihrer Sensorik – herstellerunabhängig, branchenübergreifend und immer mit dem Fokus auf die optimale Lösung für Ihre spezifische Messaufgabe.
Die richtige Sensorik finden – Beratung & Auswahl
Der Sensorikmarkt ist riesig: Tausende von Herstellern, unzählige Messprinzipien und eine schier endlose Auswahl an Bauformen, Schnittstellen und Genauigkeitsklassen. Wir helfen Ihnen, die Orientierung zu behalten und den Sensor zu finden, der wirklich zu Ihrer Messaufgabe passt:
Integration & Inbetriebnahme – Vom Sensor zum zuverlässigen Messsignal
Ein Sensor entfaltet seinen vollen Wert erst durch eine sorgfältige Installation und Integration in Ihre Messkette. Fehler bei der Montage oder Signalverarbeitung können selbst hochwertige Sensoren wirkungslos machen. Wir begleiten Sie durch diesen Prozess – präzise und normgerecht:
Kalibrierung & Wartung – Langfristig präzise
Sensoren unterliegen Alterung, Drift und Verschleiß – und verlieren ohne regelmäßige Kalibrierung schleichend an Genauigkeit. Oft unbemerkt, aber mit spürbaren Auswirkungen auf die Qualität Ihrer Messergebnisse. Wir sorgen dafür, dass Ihre Sensorik dauerhaft zuverlässig arbeitet:
Sonderlösungen & Sensorentwicklung – Wenn Standardsensoren nicht reichen
Nicht jede Messaufgabe lässt sich mit einem handelsüblichen Sensor lösen. Für komplexe, platzkritische oder hochspezialisierte Anforderungen entwickeln und realisieren wir individuelle Sensorlösungen:

Moderne Messtechnik erzeugt Daten – und zwar in großen Mengen. Doch Daten allein schaffen noch keinen Mehrwert. Erst die richtige Software macht aus rohen Messwerten aussagekräftige Ergebnisse: Sie erfasst, visualisiert, analysiert und archiviert Ihre Messdaten – zuverlässig, nachvollziehbar und in Echtzeit. Eine ungeeignete oder schlecht konfigurierte Mess-Software hingegen führt zu Datenverlust, Auswertungsfehlern und ineffizienten Prozessen.
ErTeMes unterstützt Sie bei der Auswahl, Entwicklung, Konfiguration und Betreuung Ihrer Mess-Software – herstellerunabhängig, praxisnah und exakt auf Ihre Messaufgabe zugeschnitten.
Die richtige Software finden – Beratung & Auswahl
Der Markt für Mess-Software ist groß und unübersichtlich. Standardlösungen passen selten zu individuellen Messaufgaben – und maßgeschneiderte Lösungen sind nicht immer notwendig. Wir helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen:
Individuelle Softwareentwicklung – Wenn Standardlösungen nicht reichen
Nicht jede Messaufgabe lässt sich mit einer Standardsoftware lösen. Für komplexe, spezifische oder hochspezialisierte Anforderungen entwickeln wir individuelle Softwarelösungen, die exakt auf Ihre Prozesse zugeschnitten sind:
Konfiguration & Inbetriebnahme – Vom Setup zum laufenden Betrieb
Auch die beste Software entfaltet ihren vollen Wert erst durch eine sorgfältige Konfiguration und Integration in Ihre bestehende Infrastruktur. Wir begleiten Sie durch diesen Prozess – strukturiert und praxisnah:
Wartung & Weiterentwicklung – Langfristig leistungsfähig
Mess-Software ist kein statisches Produkt – sie muss mit Ihren Anforderungen wachsen. Wir begleiten Sie auch nach der Inbetriebnahme und sorgen dafür, dass Ihre Software stets zuverlässig und aktuell bleibt:

Moderne Industrie- und Produktionsanlagen sind ohne eine funktionierende EMSR-Technik undenkbar. Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bildet das Nervensystem jeder technischen Anlage – sie sorgt dafür, dass Prozesse stabil laufen, Grenzwerte eingehalten werden und Systeme effizient und sicher arbeiten. Eine fehlerhafte oder veraltete EMSR-Infrastruktur hingegen führt zu Prozessinstabilitäten, Produktionsausfällen und im schlimmsten Fall zu sicherheitskritischen Situationen.
ErTeMes unterstützt Sie bei der Planung, Umsetzung und Optimierung Ihrer EMSR-Technik – branchenübergreifend, normkonform und mit dem Fokus auf nachhaltige Lösungen.
Was ist EMSR-Technik – und warum ist sie so entscheidend?
EMSR steht für Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und umfasst alle Systeme, die Prozessgrößen erfassen, verarbeiten und regeln. Sie ist die Grundlage für automatisierte und zuverlässige Prozesse in nahezu allen technischen Branchen – von der Energietechnik über den Maschinenbau bis hin zur Chemie- und Pharmaindustrie:
Unsere Leistungen im Bereich EMSR-Technik
Ob Neuplanung, Optimierung oder Instandhaltung – wir begleiten Sie in allen Phasen Ihres EMSR-Projekts:

Präzise Messungen beginnen mit dem richtigen Messgerät. Ob in der Entwicklung, der Qualitätssicherung oder im laufenden Betrieb – die Wahl des geeigneten Messgeräts ist entscheidend für die Zuverlässigkeit und Aussagekraft Ihrer Messergebnisse. Falsch ausgewählte oder unzureichend gewartete Messgeräte führen zu ungenauen Ergebnissen, Fehlentscheidungen und im schlimmsten Fall zu kostspieligen Folgefehlern.
ErTeMes unterstützt Sie bei der Auswahl, Beschaffung, Inbetriebnahme und Betreuung Ihrer Messgeräte – branchenübergreifend, herstellerunabhängig und immer mit dem Fokus auf die optimale Lösung für Ihre spezifischen Anforderungen.
Die richtige Wahl treffen – Beratung & Auswahl
Der Markt für Messgeräte ist vielfältig und unübersichtlich. Wir helfen Ihnen, die Orientierung zu behalten und das Gerät zu finden, das wirklich zu Ihrer Messaufgabe passt – technisch wie wirtschaftlich:
Inbetriebnahme & Integration – Sicher in den Betrieb
Ein Messgerät entfaltet seinen vollen Wert erst dann, wenn es korrekt installiert, konfiguriert und in Ihre bestehende Infrastruktur integriert ist. Wir begleiten Sie durch diesen Prozess – strukturiert und normgerecht:
Kalibrierung & Wartung – Langfristige Zuverlässigkeit
Ein Messgerät ist nur so gut wie seine letzte Kalibrierung. Regelmäßige Wartung und Kalibrierung sichern die Langzeitstabilität Ihrer Messungen und sind in vielen Branchen normativ vorgeschrieben:

Wann wurden Ihre elektrischen Betriebsmittel und Anlagen zuletzt geprüft? Die DGUV Vorschrift 3 – früher bekannt als BGV A3 – verpflichtet Unternehmen dazu, elektrische Anlagen und Betriebsmittel regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen. Diese Prüfpflicht ist keine Empfehlung – sie ist gesetzlich verankert. Wer sie vernachlässigt, riskiert nicht nur die Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch empfindliche Bußgelder, Versicherungsprobleme und im Schadensfall persönliche Haftung.
ErTeMes unterstützt Sie bei der vollständigen und normgerechten Umsetzung der DGUV Vorschrift 3 – zuverlässig, termingerecht und mit lückenloser Dokumentation.
Die DGUV Vorschrift 3 regelt die Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Unternehmen. Sie legt fest, dass diese in regelmäßigen Abständen durch eine qualifizierte Elektrofachkraft geprüft werden müssen – mit dem Ziel, elektrische Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Dabei unterscheidet die Vorschrift zwischen:
Wir übernehmen die Prüfung Ihrer elektrischen Anlagen und Betriebsmittel vollständig und normgerecht – von der Erstprüfung bis zur wiederkehrenden Prüfung:
Elektrische Defekte gehören zu den häufigsten Ursachen von Bränden und Arbeitsunfällen in Unternehmen. Regelmäßige Prüfungen gemäß DGUV Vorschrift 3 schützen nicht nur Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sie schützen auch Ihr Unternehmen:

Sind Ihre elektrischen Anlagen normgerecht geprüft, dokumentiert und sicher betrieben? Eine qualifizierte Elektrofachkraft ist nicht nur technische Notwendigkeit – sie ist die verantwortliche Schlüsselperson für die Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Standards und Vorschriften in Ihrem Unternehmen. Fehlt diese Kompetenz intern, entstehen schnell Risiken – rechtlich wie technisch.
ErTeMes schließt diese Lücke: Wir übernehmen die Rolle der Elektrofachkraft in Ihrem Unternehmen und unterstützen Sie darüber hinaus bei der gesamten Elektroplanung – von der ersten Idee bis zum fertigen Schaltschrank.
Sie benötigen eine qualifizierte Elektrofachkraft, möchten diese Funktion aber nicht dauerhaft intern besetzen? Wir übernehmen diese Rolle für Sie – zuverlässig, normgerecht und mit klarer Verantwortung:
Sie benötigen Unterstützung bei der Auslegung elektrischer Schaltungen oder der Erstellung von Schaltplänen? Wir begleiten Sie von der Vorplanung bis zur fertigen Umsetzung – präzise, normkonform und exakt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten:
Das Ergebnis: ein sicheres, energieeffizientes und professionell umgesetztes Ergebnis – ohne Kompromisse.

Wer trägt in Ihrem Unternehmen die rechtliche Verantwortung für die elektrische Sicherheit? Die Bestellung einer Verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK) ist für viele Unternehmen nicht nur sinnvoll – sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Die VEFK trägt die Verantwortung dafür, dass alle elektrotechnischen Anlagen, Betriebsmittel und Arbeiten den geltenden Normen und Vorschriften entsprechen. Fehlt diese Funktion oder ist sie unzureichend besetzt, drohen im Ernstfall weitreichende rechtliche und finanzielle Konsequenzen.
ErTeMes übernimmt diese Verantwortung für Sie – extern, zuverlässig und mit nachgewiesener Fachkompetenz.
Die VEFK ist eine offiziell bestellte Fachkraft, die im Unternehmen die elektrotechnische Verantwortung trägt und als zentrale Ansprechperson für alle sicherheitsrelevanten Fragen der Elektrotechnik fungiert. Ihre Aufgaben gehen dabei weit über die klassische Elektrofachkraft hinaus:
Viele Unternehmen verfügen intern nicht über die notwendigen Ressourcen oder Qualifikationen, um die Funktion der VEFK dauerhaft zu besetzen. Die externe VEFK von ErTeMes bietet Ihnen die ideale Lösung:

Wissen Sie jederzeit, welche Ihrer Mess- und Prüfmittel kalibriert, im Einsatz oder überfällig sind? Mess- und Prüfmittelmanagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung – für jedes Unternehmen, das Produkte herstellt oder Messdaten verkauft. Nur wer seine Mess- und Prüfmittel zuverlässig verwaltet, kalibriert und überwacht, kann dauerhaft präzise Ergebnisse garantieren. Eine lückenhafte Verwaltung hingegen führt zu Fehlern, Qualitätsproblemen und unnötigen Kosten.
Wir unterstützen Sie in zwei klar definierten Szenarien – je nachdem, wo Sie heute stehen:
Szenario 1: Optimierung Ihres bestehenden Systems
Sie haben bereits ein System – möchten es aber effizienter, normenkonformer oder kostengünstiger gestalten? Wir analysieren Ihre Prozesse, decken Schwachstellen auf und entwickeln gemeinsam mit Ihnen gezielte Verbesserungen:
Das Ergebnis: schlankere Prozesse, lückenlose Übersicht – und spürbare Einsparungen bei Zeit und Kosten.
Szenario 2: Aufbau eines neuen Systems
Sie starten neu oder möchten Ihr System von Grund auf strukturiert aufbauen? Wir begleiten Sie vom ersten Konzept bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme:
So schaffen wir gemeinsam die Grundlage für zuverlässige Messungen, gesicherte Produktqualität und ein System, das mit Ihrem Unternehmen wächst.
Bereit, Ihr Mess- und Prüfmittelmanagement auf das nächste Level zu bringen? Kontaktieren Sie uns – wir finden gemeinsam die passende Lösung für Ihre Situation.


Die Messunsicherheit ist ein zentraler Begriff der Messtechnik: Sie beschreibt die unvermeidliche Unsicherheit, die jedem Messergebnis anhaftet – und die darüber entscheidet, ob Ergebnisse zuverlässig, vergleichbar und belastbar sind. Wer Messunsicherheiten kennt und versteht, trifft bessere Entscheidungen und vermeidet kostspielige Fehlschlüsse. Wir helfen Ihnen dabei – von der ersten Analyse bis zur normsicheren Dokumentation.
Messunsicherheitsbetrachtung – Objektive Bewertung Ihrer Messqualität
Mit einer detaillierten Messunsicherheitsbetrachtung erhalten Sie eine fundierte und objektive Einschätzung der Qualität Ihrer Messungen. Je nach Bedarf unterstützen wir Sie in folgenden Bereichen:
Messunsicherheitsoptimierung – Mehr Genauigkeit für Ihre Messungen
Ihre Messergebnisse sind zu ungenau oder inkonsistent – aber klassische Fehlersuche und der Austausch von Messgliedern haben kaum Verbesserung gebracht? Dann ist eine systematische Messunsicherheitsanalyse der nächste Schritt. Wir zerlegen Ihre Messketten, identifizieren die entscheidenden Schwachstellen und zeigen Ihnen klar auf, wo die größten Hebel liegen:
Das Ergebnis: höhere Genauigkeit, bessere Reproduzierbarkeit – und messbar mehr Qualität in Ihren Produkten und Prozessen.


Ein erfolgreicher Test ist kein Zufallsprodukt – er ist das Ergebnis einer durchdachten Planung. Wer bei der Konzeption spart, zahlt später drauf: mit Verzögerungen, Nachbesserungen und im schlimmsten Fall mit einem Test, der die eigentliche Frage nicht beantwortet. Wir sorgen dafür, dass Ihr Testprojekt von Anfang an auf einem soliden Fundament steht.
Aus Ihren Ideen oder Ihrem Auftrag entwickeln wir ein vollständiges, strukturiertes Testkonzept – präzise auf Ihre Ziele zugeschnitten und mit dem Fokus auf effiziente und zielgerichtete Umsetzung. Wir begleiten Sie durch alle Planungsschritte:
Eine sorgfältige Testkonzeption ist mehr als eine Checkliste – sie ist die Grundlage für verwertbare Ergebnisse, effiziente Abläufe und ein Testprojekt, das am Ende wirklich das liefert, was es soll.

Testen und Messen sind in jeder technischen Branche unverzichtbare Instrumente des Erkenntnisgewinns. Als fachübergreifende Querschnittsaufgabe erfordert das Test- und Messwesen eine erprobte Methodik – und genau die bringen wir mit. Wir begleiten Sie von der ersten Fragestellung bis zum finalen Ergebnis: effizient, strukturiert und mit dem Fokus auf das, was zählt.
Projektbegleitung & Ressourcen
Jedes Testprojekt hat seinen eigenen Bedarf. Ob personelle Verstärkung, operative Unterstützung oder fehlende Ressourcen – wir schließen die Lücken, damit Ihr Test reibungslos läuft:
Datenanalyse & Berichterstellung
Messdaten entfalten ihren Wert erst durch eine präzise Auswertung. Unser erfahrenes Team übernimmt die vollständige Datenanalyse – strukturiert, transparent und termingerecht. Je nach Projektumfang am Testende oder auf täglicher Basis:
So gewinnen Sie klare Einblicke, treffen fundierte Entscheidungen und können sich auf das Wesentliche konzentrieren: Ihre Ergebnisse nutzen, um Innovationen voranzutreiben.

In dieser Schulung erfahren Sie die Grundlagen des Mess- und Prüfmittelmanagements, die Anforderungen an die Kalibrierung und die Dokumentation. Die Schulung richtet sich an alle, die für das Mess- und Prüfmittel verantwortlich sind oder sich dafür interessieren.

Sie erfahren, wie Sie die geeignete Messmethode auswählen und anwenden können. Sie erhalten einen Überblick über die Vor- und Nachteile verschiedener Messmethoden, wie z.B. optische, akustische oder elektrische Methoden. Die Schulung richtet sich an alle, die mit Messungen zu tun haben, z.B. Ingenieure, Techniker, Qualitätsmanager oder Wissenschaftler. Die Schulung dauert einen Tag und umfasst folgende Themen:


Für Neueinsteiger bieten wir Grundlagenseminare zur dynamischen Datenerfassung an. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie bereits ein Messsystem haben oder erst eins beschaffen wollen. Wir erklären die Grundlagen der gängigsten Sensorik, die in der dynamischen Messtechnik zum Einsatz kommt, erläutern die generelle Funktionsweise dynamischer Messsysteme und zeigen, am Beispiel von HGL-Hard- und Software, wie eine dynamische Messaufgabe vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet werden kann.
Falls Sie schon über Messtechnik von HGL verfügen, bieten wir Ihnen weiterführende Kurse an, um den Umgang mit der Hard- und Software weiter zu vertiefen und zu optimieren. Hier richten wir uns ganz nach Ihren Bedürfnissen. Wir können einen vertiefenden Überblick über die verschiedenen Hard- oder Softwarekomponenten liefern bzw. uns auf einzelne Aspekte konzentrieren und diese vertiefen.

Folgende Themengebiete werden konkret vermittelt:
Neben der allgemeinen Überblicksschulung werden wir auch konkret. Zu folgenden Messgrößen bieten wir spezifische Schulungen zur Messtechnik an:
Nach Absprache können Sie die Schulung nach Ihren Wünschen gestalten! Wir gehen gerne auf Ihre individuellen Fragen und Anliegen ein.
Da wir unser Schulungsportfolio regelmäßig erweitern, fragen Sie uns auch an, wenn Ihre gesuchte Messgröße nicht gelistet ist.

In dieser Schulung erfahren Sie die Grundlagen der Messunsicherheitsanalyse, die Anwendung der GUM-Methode, die Erstellung von Messunsicherheitsbudgets und was die ASME PTC19.1 vom GUM unterscheidet. Sie lernen, wie man Messunsicherheitsbudgets bestimmt und diese nutzen kann um die Messunsicherheit von Messaufbauten effizient zu optimieren. In der Schulung konzentrieren wir uns auf:
Sie können die Schulung nach Ihren Wünschen gestalten! Auch die Durchführung eines Workshops, in dem Sie Ihre Probleme aktiv miteinbringen, hat sich bewährt. Wir gehen gerne auf Ihre individuellen Fragen und Anliegen ein.

Mit dem HICPRO gibt es eine neue, einfachere Möglichkeit zur Messung des Grenzwertes des Head Injury Criterion. Das HICPRO ist ein kompaktes Gerät und beinhaltet alle notwendigen Sensoren für eine verlässliche Messung. Ein integrierter triaxialer Beschleunigungssensor ermittelt die Aufschlagstärke und über ein MEMS-Gyroskop wird die Abwurfhöhe des Gerätes bestimmt.
Unmittelbar nach dem Versuch bekommt man über ein eingebautes OLED-Display Informationen bzgl. der Güte des Abwurfs. Die intergierte W-LAN-Schnittstelle ermöglicht den direkten Datenzugriff per Laptop oder Telefon.
Durch den Betrieb mit handelsüblichen AA-Batterien ist das Gerät fexibel und auch über längere Zeiträume einsetzbar.

Der kleine Mosquito eignet sich besonders für den mobilen Einsatz. Die vier analogen Eingänge werden synchron mit einer Bandbreite von bis zu 100kHz abgetastet. Zusätzlich besitzt das Gerät einen digitalen Eingang der auch für ein Drehzahlsignal oder eine andere Art der Triggerung verwendet werden kann.
Ein Eingang zur Synchronisierung des Gerätes per IRIG und ein Ausgang für einen Signalgenerator runden das Paket ab.
Der Anschluss an einen PC erfolgt wahlweise über Ethernet oder USB.
Die vier analogen BNC-Eingänge bieten die Möglichkeit angeschlossene IEPE/ICP-Sensoren zu betreiben.
Das Gerät bietet eine skalierbare Architektur und kann mit weiteren Modulen der Mosquito-Serie oder anderen HGL-Messverstärkern kombiniert und erweitert werden. So können, mit geringem Aufwand, auch Systeme für komplexere Messaufgaben erstellt werden. Alle Geräte werden über die integrierte LVDS-Schnittstelle miteinander synchronisiert, sodass auch bei einer hohen Kanalanzahl die Synchronität aller Eingangskanäle stets gewährleistet ist.

Verschieden Softwareschnittstellen können für die Hardware zur Verfügung gestellt werden. Diese reichen von Low Level Netzwerk APIs, Windows® DLLs über LabVIEWTM Toolkits und iDDS-Unterstützung zu Einzelinstrumentanwendungen (Apps) für einfache Messaufgaben. Diese Flexibilität erlaubt dem
Nutzer die beste Lösung für jeden spezifischen Anwendungsfall zu wählen. Kontaktieren sie uns, wenn sie hierzu weitere Informationen wünschen.

Die Oberfläche des Hawk-GUI bietet die Möglichkeit einer einfachen und übersichtlichen Konfiguration aller Messkanäle, sowie die Steuerung der Datenerfassung bei der eigentlichen Messung. Sie bietet außerdem eine Übersicht zur Organisation aller im Netzwerk befindlichen Mess-PCs und -Verstärker.
Details

Die HawkEye Software bietet verschieden Darstellungsformen zur Überwachung und Kontrolle der laufenden Messung. In der Software können beliebig viele Seiten mit verschiedenen Darstellungsformen der Messdaten erstellt werden.
Durch die Unterstützung einer Server- Client-Architektur ist die Überwachung skalierbar und kann über beliebig viele PCs verteilt werden.
Details

HGL bietet maßgeschneiderte PC-Lösungen die speziell dafür entwickelt wurden, um in Kombination mit HGL-Messverstärkern ein ganzheitliches Messsystem zu bilden.
Die PCs bieten ausreichend Leistungsreserven und Speicherkapazität, um mehrere Messgeräte parallel an einem Rechner zu betreiben und sind dabei Kompakt in der Bauform
Die Kompatibilität mit der vorhandenen Messhardware wurde in zahlreichen Versuchsreihen überprüft.
Verschiedene Formfaktoren bieten verschiedene Möglichkeiten zur Unterbringung der Rechnerhardware. Im 19“ Format ist der Einbau in Messchränke kein Problem. Andere Formfaktoren bieten die Option der direkten Montage des PCs an die Rückseite eines Monitors.
In die PC Hardware integrierte Netzwerkswitches sorgen für zusätzliche Flexibilität und Übersichtlichkeit beim Aufbau und Betrieb komplexer Messsysteme.

Die Synch Box stellt per LVDS ein Zeitsignal zur Verfügung, das alle angeschlossenen Messverstärker verbindet und eine samplegenaue Synchronisation der Daten garantiert. Über externe Eingänge kann sie zusätzlich mit weiteren Zeitgebern (IRIG, GPS, …) abgeglichen werden.

Der Hummingbird Messverstärker vereint die Vorteile der Geräte der Dragonfly und Eagle Serien. Mit seinem 19“ Gehäuse kann er problemlos in entsprechenden Einbauschränken aber auch in mobilen Rollkoffern moniert werden. Seine äußerst kompakte Bauform und Robustheit erlaubt auch den mobilen Einsatz außerhalb des Messlabors.
Mit bis zu 32 synchron und mit einer Bandbreite von bis zu 100kHz abgetasteten Kanälen können Systeme mit einer hohen Kanalanzahl auf kleinem Raum realisiert werden. Über einen Ethernet-Anschluss werden die gemessenen Daten an einen angeschlossenen PC oder Laptop gestreamt.
Die passive Kühlung ermöglicht Einsatze in geräuschempfindlichen Bereichen und erweitert gleichzeitig den Temperaturbereich, in dem das Gerät eingesetzt werden kann.
Für die analogen Eingänge stehen verschieden Optionen zur Signalkonditionierung und Ausführung der Steckverbindungen (BNC, LEMO, Sub-D uvm.) zur Verfügung.
Das Gerät bietet eine skalierbare Architektur und kann mit weiteren Messverstärkern kombiniert und erweitert. Dadurch ist es möglich mit geringem Aufwand ein großes Messsystem mit hunderten von Kanälen zu erstellen. Alle Geräte werden miteinander synchronisiert, sodass auch bei einer hohen Kanalanzahl die Synchronität aller Eingangskanäle stets gewährleistet ist.

Der Eagle Messverstärker bietet eine hohe Kanalanzahl in einer kompakten Form. Das Gehäuse ist ideal für den Einbau in 19 Zoll-Schränke. Je nach Ausführung können geringe Einbauhöhen von 1HE realisiert werden. Mit bis zu 32 synchron und mit einer Bandbreite von bis zu 100kHz abgetasteten Kanälen können Systeme mit einer hohen Kanalanzahl auf kleinem Raum realisiert werden. Über einen Ethernet-Anschluss werden die gemessenen Daten an einen angeschlossenen PC oder Laptop gestreamt.
Für die analogen Eingänge stehen verschieden Optionen zur Signalkonditionierung und Ausführung der Steckverbindungen (BNC, LEMO, Sub-D uvm.) zur Verfügung.
Das Gerät bietet eine skalierbare Architektur und kann mit weiteren Messverstärkern kombiniert und erweitert werden. Dadurch ist es möglich mit geringem Aufwand ein großes Messsystem mit hunderten von Kanälen zu erstellen. Alle Geräte werden miteinander synchronisiert, sodass auch bei einer hohen Kanalanzahl die Synchronität aller Eingangskanäle stets gewährleistet ist.

Ein vollausgestatteter Rechner mit dessen Hilfe Daten von angeschlossenen Dragonfly Messverstärkern aufgezeichnet werden können. Je nach Anzahl der angeschlossenen Geräte und CPU-Leistung können Daten auch zur Echtzeitüberwachung aufbereitet und an einen, über Netzwerk angeschlossenen, PC oder Laptop weitergeleitet werden.

Mit dem Netzwerkswitch im Dragonfly-Gehäuseformat können Dragonfly-Messverstärker gebündelt an einen PC oder an ein größeres Netzwerk angeschlossen werden. In Kombination mit einem Dragonfly PoE-Modul (Power over Ethernet) können über diesen Switch angeschlossene Dragonfly-Messverstärker mit Strom versorgt werden.

Mit dem Dragonfly-PoE-Modul (Power over Ethernet) können Messverstärker, die über einen Dragonfly-Netzwerkswitch angeschlossen sind, über das Netzwerkkabel mit Spannung versorgt werden.

Die Dragonfly-Batterie wurde entwickelt um Messungen in Bereichen zu ermöglichen, in denen eine Stromversorgung über das örtliche Stromnetz nicht gegeben ist.

Der Dragonfly-Messverstärker ist ein robustes Gerät, das speziell für den mobilen Einsatz entwickelt wurde. Alle acht Eingänge werden synchron mit einer Bandbreite von bis zu 100kHz abgetastet. Über einen Ethernet-Anschluss werden die gemessenen Daten an einen angeschlossenen PC oder Laptop gestreamt.
Für die acht analogen Eingänge stehen verschieden Optionen zur Signalkonditionierung und Ausführung der Steckverbindungen (BNC, LEMO, Sub-D uvm.) zur Verfügung.
Das Gerät bietet eine skalierbare Architektur und kann mit weiteren Messverstärkern kombiniert und erweitert werden. Dadurch ist es möglich mit geringem Aufwand ein großes Messsystem mit hunderten von Kanälen zu erstellen. Alle Geräte werden miteinander synchronisiert, sodass auch bei einer hohen Kanalanzahl die Synchronität aller Eingangskanäle stets gewährleistet ist.

Das Firefly Tablet bietet die Möglichkeit im mobilen Einsatz die Messung durchzuführen, die gemessenen Werte in Echtzeit zu überwachen und weiterführende Analysen durchzuführen. Die acht analogen Eingänge bieten eine synchrone Erfassung von Messwerten mit einer Bandbreite von bis zu 100kHz. Es können verschiedene Optionen integrierter Messverstärker, zum Betreiben verschiedenster Sensorik, angeboten werden. Mit der integrierten Batterie ist ein kabelloser Betrieb von bis zu 4h möglich. Der Anschluss einer 12V Spannungsversorgung (automotive) und die integrierte Netzwerkschnittstelle erweitern das Einsatzspektrum des Geräts.

Mit dem Pegasus können sie bis zu 5 Kanläle mit einer Bandbreite von bis zu 80 kHz messen. Die austauschbaren AA-Batterien und der SD-Kartenslot ermöglichen eine autarke Messzeit von bis zu 12h. Über eine USB-Schnittstelle können die gemessenen Daten heruntergeladen und die Batterien wieder aufgeladen werden. Zusätzlich ermöglicht der USB-Betrieb einen direkten Datenstrom auf einen angeschlossenen Rechner.